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Kirche St. Marien
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Kirche St. Marien

St. Marien Ostgiebel

Grundriss

Die Kirche St. Marien - die "Dicke Marie"

 

Die Dicke Marie‚ Greifswald ist eine chorlose Hallenkirche, ein eindrucksvolles Zeugnis norddeutscher Backsteingotik. Die Innenhöhe (Mittelschiff und Seitenschiffe) beträgt 21 m. Die Farbgebung (weiße Wände, einheitlich rot gefärbte Pfeiler und Wanddienste, von Blattkrabben begleitete farbige Rippen der weiß getünchten Gewölbe) stammt aus dem letzten Drittel des 14. Jh. (1980-1983 restauriert)

 

Im Turm

Im Turmuntergeschoss befindet sich die europaweit einmalige mittelalterliche Gerichtshalle.

Die Gedenktafel der im 2. Weltkrieg von 1939 bis 1942 Gefallenen wird 1985 zu einem Mahnmal gegen Militarismus, Krieg und Gewalt von dem Greifswalder Maler HELMUT MALETZKE umgestaltet. Es findet seinen Platz in der Turmhalle (Südseite).

Die Namen der Gefallenen der beiden Weltkriege sind in zwei Büchern festgehalten, die in der Passionskapelle zu Erinnerung, Mahnung und Gedenken ausliegen.

 

Glocken

Die älteste Glocke ist die (Bet-)Glocke von 1418. Die jüngere (Wächter-Glocke) stammt von 1569, 1981 nachgegossen und die kleinste Glocke stammt von 1614.

 

Tretrad

Großes Tretrad im Turm zum Emporheben von Lasten

 

Denkstein Rubenow

Gleich rechts am Eingang zum Kirchenschiff befindet sich seit 1702 der Denkstein (Sühnestein) für den 1462 ermordeten Bürgermeister und Universitätsgründer HEINRICH RUBENOW.

 

Südliche Seitenhalle

Die Gedächtniskapelle (Passionskapelle, die östliche der südlichen Turmnebenkapellen), ornamentale Ausmalung, die Wandmalereien in Seccotechnik stellen vier Szenen aus der Leidensgeschichte Christi dar und sind 1411 datiert: Jesus betet in Gethsemane, Jesus wird gefoltert, Kreuzweg und Kreuzigung.

1983/84 wird die gesamte Ausmalung restauriert.

 

Annenkapelle

Zugang zur Annenkapelle (Kreuzgewölbe, zwei polygonale Apsiden mit Sterngewölbe, zweimanualige Orgel (10 Register) von Hermann Eule 1958, Relieftafel "Die heilige Sippe", ist Rest eines Flügelaltars aus einer Stralsunder Schnitzwerkstatt, Anfang 16. Jh.)
 

Pfeiler-Querschnitte

Nördliche Seitenhalle

Grabmal der Familie VON ESSEN 1714, gegenüber Wandbild eines Wales (am 30. März 1545 in Wieck gefangen).

Seit 1877 am östlichen Giebel: Altarschrein, nur Mittelstück erhalten, die Seitenflügel fehlen. Holzschnitzerei aus vermutlich 2. Hälfte des 15. Jh. Dargestellt ist die Grablegung Christi. Das Bild ist reich an Figuren - außer dem Leichnam, der fast die ganze Breite des Bildes einnimmt, sieben Frauen und drei Männer (in der Mitte steht Maria mit jugendlichem Gesicht, vor ihr kniet Johannes, ansonsten von links nach rechts: Maria Kleophas, Maria Salome, Johanna, Joseph von Arimathia, Maria Magdalena, Maria und Martha, Nikodemus)ˆ und oben durch dreiteilige Bedachung geschlossen mit spätgotischem Maßwerk.

 

Altarbild

Correggios Heilige Nacht, nachgebildet von Fr. A. von Klinkowström (1807) und von Maler Böck 1857 erneuert. Der prächtige, mit Maßwerk und zierlichen Fialen geschmückte Rahmen ist von Mackenthun 1837 in Stralsund angefertigt.

Das große mittlere Ostfenster über dem Altar enthält eine um 1840 entstandene Glasmalerei einer Kreuzigungsgruppe und der zu Füßen des Gekreuzigten knienden Maria Magdalena.

 

Orgel

Die Orgel wurde 1866 vom Stralsunder Orgelbaumeister Friedrich Albert Daniel Mehmel erbaut, neugotischer Prospekt, dreimanualig, 37 klingende Stimmen

 

Kanzel

Die Kanzel ist eine an Schnitzwerk und Intarsien reiche Arbeit des Rostocker Kunstschreiners Joachim Mekelenborg, datiert 1587

 

Kastengestühl

Das Kastengestühl in der Kirche wurde 1837 aufgestellt